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Französischer Außenminister: „Nach Kobani Aleppo retten“

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Französischer Außenminister: „Nach Kobani Aleppo retten“

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In Kobani halten die Gefechte zwischen kurdischen Truppen und Kämpfern der IS-Miliz an. Ungeachtet des heftigen Widerstands der kurdischen Verteidiger und US-geführter Luftangriffe setzten die Dschihadisten ihre Offensive fort.

Die Dschihadisten ließen 93 syrische Kurden frei, die sie im Februar gefangengenommen hatten. Sie hatten ihnen vorgeworfen, Mitglieder der Demokratischen Union Kurdistans zu sein, die den IS-Kämpfern ablehnend gegenüber steht.

Nach Angaben der US-Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" haben die IS-Dschihaidsten Ende Mai etwa 250 kurdische Schüler gefangen genommen, die auf dem Rückweg von Examensprüfungen in der nordsyrischen Stadt Aleppo nach Kobane waren. Die Mädchen wurden wenig später freigelassen, die Jungen wurdwn in einer Religionsschule zwangsunterrichtet.

Für die aus Kobani geflohenen kurdischen Kinder gibt es im Flüchtlingslager der türkischen Grenzstadt Suruç zwei Schulen.

In einer Kolumne für die Washington Post, die französische Tageszeitung Le Figaro und die panarabische Zeitung Al Hayat hat der französische Außnminister Laurent Fabius gefordert, nach Kobane das syrische Aleppo zu retten. Aleppo aufzugeben bedeute, 300.000 Männer, Frauen und Kinder zu verdammen, entweder “die mörderische Belagerung des Regimes oder die Barbarei der IS-Terroristen” zu erdulden.