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Juncker will EU-Kommission offensiver gegen Kritik verteidigen

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Juncker will EU-Kommission offensiver gegen Kritik verteidigen

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Mit einer neuen Arbeitsweise und einem neuen Selbstverständnis will Jean-Claude Juncker mehr Vertrauen der EU-Bürger in die EU-Kommission aufbauen. Zum ersten Arbeitstag seines Teams gab sich der Kommissionschef aber auch entschlossen, die EU-Institution in Zukunft stärker gegen Angiffe zu verteidigen.

“Ich bin keiner, der vor Premierministern oder anderen hohen Vertretern zittert und ich akzeptiere, dass man die Kommission kritisiert”, sagte Juncker in der Mittagspause. “Was ich nicht akzeptiere, ist ungerechtfertigte Kritik. Die Welt muss wissen, dass Attacken auf die Kommission nicht mehr ohne Antwort bleiben werden.”

Mit dem ersten Großprojekt will der Kommissionschef weiter Tempo vorlegen: Beim vorgezogenen Präsentationstermin für das geplante 300-Milliarden-Euro-Investitionspaket im Dezember soll es bleiben.

“Wir sind dabei, dieses Investitionspaket zu schnüren. Ich bin noch nicht in der Lage zu sagen, wie es genau finanziert wird und wie die Gelder eingesetzt werden sollen. Aber alles wird so vorbereitet, dass der europäische Rat im Dezember entscheiden kann”, so Juncker.

Aber auch außerhalb der Brüsseler Mauern warten Herausforderungen auf Juncker: Die erste Amtsreise soll in die Ukraine gehen.