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Route du Rhum: Aufs richtige Essen kommt es an

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Route du Rhum: Aufs richtige Essen kommt es an

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Die Regatta Route du Rhum hält viele Herausforderungen für die Segler bereit. Und das fängt schon mit der rechten Ernährung an.

Rémi Pelletier: “Alle Teilnehmer der Route du Rhum mit Ziel Guadeloupe, Frauen und Männer, Jung und Alt, französisch und nicht, müssen sich richtig ernähren und hydrieren. Es gibt Trockennahrung, frische Produkte, und das schauen wir uns nun an.”

Bei vielen geht es bodenständig zu, etwa bei Miranda Merron, der Campagne de France-Skipperin.

“Die Nahrung an Bord für die Route ist hauptsächlich gefriergetrocknet, Zerealien, etwas Schokolade, Cashew-Nüsse, etwas vom leckeren Weihnachtskuchen meiner Mutter, der sehr kalorienhaltig ist, viel Tee und ein wenig Milch für den Tee, ich bin Engländerin. Es ist wichtig, genug zu trinken, das vergisst man schnell.”

Eine gute Ernährung ist wichtig, um die anstrengenden und langen Tage meistern zu können, so der Skipper der Serenis Consulting, Jean Galfione.

Jean Galfione (Skipper Serenis Consulting): “Unsere Tage sind sehr lang, man schläft nicht viel und muss sich vor Heißhungerattacken hüten. Daher ist es wichtig, genau auf seine Ernährung zu achten. Man isst nicht irgendetwas. Ich habe vakuumverpackte Speisen. Man muss auf die Ernährung achten, denn sie ist sehr wichtig für einen guten Schlaf, dafür muss man sich gut ernähren.”

Was ein echter Franzose ist, der lässt auch auf hoher See nichts aufs Essen kommen.

Nils Boyer (Skipper Let’s Go): “Ich bekomme meine Nahrung von einem Sternekoch aus St. Malo, er macht mir alle meine leckeren Gerichte pasteurisiert. Ich werde also während der 20 Tage Jakobsmuscheln essen, Hummer, Risotto mit Hummer-Buillon. Es gibt Schlimmeres.”

Die Regatta für unterschiedlich große Ein- und Mehrrumpf-Yachten geht über 3524 Seemeilen. Start ist im französischen Saint-Malo, Ziel ist die zu Frankreich gehörende Karibikinsel Guadeloupe. Von den 91 gestarteten Skippern haben 17 bereits aufgegeben, zumeist wegen Havarien. Alles sei aber im normalen Bereich, so die Veranstalter.