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EU-Finanzminister einigen sich im Streit um britische Nachzahlung

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EU-Finanzminister einigen sich im Streit um britische Nachzahlung

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Im Streit um eine milliardenschwere Nachzahlungsforderung an Großbritannien haben die Finanzminister der EU in Brüssel einen Kompromiss gefunden. Zwei Wochen nach dem Eklat beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs einigten sie darauf, London für die ausstehende Rechnung über 2,1 Milliarden Euro einen Zahlungsaufschub bis September 2015 – also bis nach den Parlamentswahlen in Großbritannien – zu gewähren.

Der britische Schatzkanzler George Osborne bezeichnete das als Erfolg. “Wir haben die Rechnung bekommen”, sagte er, “und wir werden keine Zinsen zahlen. Sollte es Fehler darin geben, bekommen wir unser Geld zurück. Außerdem haben wir die Regeln der Europäischen Union verändert, so etwas kann nun nicht mehr passieren.”

Unterdessen wollen Deutschland und zehn weitere EU-Länder mit einem neuen Vorstoß die geplante Steuer auf Finanztransaktionen retten, teilte Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling mit.