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Briten gedenken der Weltkriegsopfer

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Briten gedenken der Weltkriegsopfer

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In London haben beim jährlichen Volkstrauertag Millionen Menschen der Kriegstoten des Commonwealth gedacht. Es ist ein Jubiläumsjahr: 100 Jahre sind seit Beginn des Ersten Weltkrieges vergangen und 70 Jahre seit der Landung der Alliierten in der Normandie (D-Day).

Die Queen, weitere Mitglieder der königlichen Familie, Premier David Cameron, 46 Hochkommissare aus dem Commonwealth sowie zahlreiche Veteranen legten nacheinander Kränze aus Mohnblumen am Mahnmal Cenotaph nieder. Die Zeremonie fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem die Polizei der britischen Zeitung “The Sun” zufolge, einen für Samstag geplanten Mordanschlag auf die Queen verhindern konnte.

Zum sogenannten “Remembrance Day” legte erstmals auch der irische Botschafter in London einen Kranz ab – zum Gedenken an Tausende Iren, die in britischen Uniformen starben.

Um 12.00 Uhr MEZ wurde ein Geschütz aus dem Ersten Weltkrieg abgefeuert – das Signal für zwei Schweigeminuten, die Millionen Briten im Vereinigten Königreich und auf Militärstützpunkten weltweit einhielten. So beispielsweise in Kandahar, wo der britische Militäreinsatz in diesem Jahr beendet wird.