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Burkina Faso: Zivile Gruppen legen Plan für Übergangsregierung vor

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Burkina Faso: Zivile Gruppen legen Plan für Übergangsregierung vor

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In Burkina-Faso haben sich Oppositionsparteien, religiöse Vertreter und andere Organisationen auf einen Plan für die Aufstellung einer zivilen Übergangsregierung geeinigt.

Eine 25-köpfige Übergangsregierung und ein 90-sitziges Übergangsparlament sollen demnach geordnete Neuwahlen vorbereiten. Das Parlament soll aus 10 Armeeangehörigen, 40 bisherigen Oppositionspolitikern, 30 Vertretern ziviler Gruppen und 10 Angehörigen der bisherigen Regierungsparteien bestehen.

Die Gruppen wollen ihren Plan nun dem militärischen Machthaber Isaac Zida vorgelegen. Präsidenten Blaise Compaoré war Ende Oktober nach Massenprotesten gegen eine geplante Verfassungsänderung zur Verlängerung seiner bereit 27-jährigen Amtszeit ins Exil gegangen.

Die Afrikanische Union hat die Armeeführung in der Hauptstadt Ougadougou aufgefordert, die Macht bis Ende der Woche wieder ans Volk abzugeben. Auch internationale Geldgeber machen Druck. Zida zeigt sich bislang gewillt, dem nachzukommen.