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Niederlande erinnern mit nationaler Gedenkfeier an MH17-Opfer


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Niederlande erinnern mit nationaler Gedenkfeier an MH17-Opfer

Fast vier Monate nach dem Absturz des Passagierfluges MH17 über der Ostukraine haben die Niederlande der Opfer mit einer nationalen Gedenkfeier gedacht. 1600 Angehörige, Ministerpräsident Mark Rutte und die königliche Familie versammelten sich in Amsterdam. Der Absturz traf das kleine Land besonders hart. 193 der 289 Opfer waren Niederländer. Rutte sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Kritiker werfen der Regierung vor, bei der komplizierten Aufklärung des Absturzes zu zögerlich zu handeln. Die Niederlande leiten die Untersuchung und die internationalen strafrechtlichen Ermittlungen. Konkrete Ergebnisse wurden bisher nicht vorgelegt. Auch die Schuldfrage ist bisher nicht geklärt.

Zwar wurden in der vergangenen Woche fünf weitere Leichen in die Niederlande überführt. Doch Den Haag hatte die Untersuchungen wegen der anhaltenden Kämpfe im Donbass vorübergehend abgebrochen. Noch immer liegen an der Absturzstelle in dem Kriegsgebiet menschliche Überreste. Neun Opfer seien dem niederländischen Außenminister zufolge weiterhin nicht identifiziert.

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