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Dank der "Route du Rhum" soll auch Guadeloupes Wirtschaft auf der Erfolgswelle segeln

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Dank der "Route du Rhum" soll auch Guadeloupes Wirtschaft auf der Erfolgswelle segeln

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Die Sieger der “Route du Rhum” sind längst im Ziel, doch die Party auf Guadeloupe geht weiter. Nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich ist das Segelrennen wichtig.

“Herzlich Willkommen in Pointe-à-Pitre. Wir sind im Zentrum des Viertels von Darse. Es ist der historische Handelshafen. Hier kommen alle Teilnehmer der “Route du Rhum” an. Die Einwohner von Guadeloupe bewundern und feiern die Segler. Die “Route de Rhum” – das sind schöne Bilder, für die Karibikibsel ist sie aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.”

Trommeln für den wirtschaftlichen Erfolg. Hafendirektor Yves Salaün spürt, dass die Entwicklung der Insel Fahrt aufgenommen hat: “Das ist schon ein außergewöhnlicher Auflauf, nicht nur der Medien. Jetzt kommen unglaublich viele Leute hierher. Ich habe noch nie so viele Leute in meinem Büro empfangen, wie im Augenblick. Da kommen etliche Investoren, die sehr interessiert sind an Bau- und Entwicklungsprojekten rund um den Hafen.”

Die “Route du Rhum” als eine Art “Anschubfinanzierung” für die Wirtschaft Gouadeloupes. Das wünscht sich Jacques Bangou, der Bürgermeister von Pointe-à-Pitre: “Ich hoffe sehr, dass sich hier viele kleine Betriebe ansiedeln werden, die mit dem Wassersport und dem Segeln zu tun haben. Das ist die Zukunft des Landes.”

Mehr als nur Tourismus – das ist das erklärte Ziel. Victorin Lurel, Regionspräsident von Guadeloupe, freut sich darüber, dass die Insel dank der Segler in aller Munde ist:. “Das ist die ‘Route du Rhum’: Internationales Flair und die Leidenschaft der Menschen von Guadeloupe – das erleben wir bei dieser zehnten Auflage des Rennens. Wir haben das mal untersucht: Das Medieninteresse bei der Zielankunft war so groß wie das bei der Ankunft der Tour de France in Paris.”