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Frankreich, Belgien, England: Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkriegs

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Frankreich, Belgien, England: Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkriegs

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In verschiedenen Ländern wurde am Dienstag der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht. Denn am 11. November jährt sich das Ende der Kriegshandlungen mit der Unterzeichnung der Waffenstillstandserklärung von Compiègne.

In Anwesenheit von Vertretern aus Deutschland, Großbritannien und Belgien weihte der französische Präsident François Hollande an der Totengedenkstätte von Notre-Dame-de-Lorette in Nordfrankreich eine Gedenkstätte ein – die größte des Landes.

Rund um die flandrischen Stadt Ypern kamen im Ersten Weltkrieg allein im Jahr 1917 etwa 500.000 britische und belgische Soldaten im Kampf ums Leben. An der Gedenkstätte Menentor fand eine Zeremonie statt. Das Denkmal steht am Anfang einer Straße, die aus der Stadt zu den Schlachtfeldern führte.

An der großen Kunstinstallation am Tower of London wurde am Dienstag die symbolische letzte Mohnblume von einem 13-jährigen Kadetten gepflanzt. Jede der 888.246 Keramikblumen steht für einen im Ersten Weltkrieg gefallen Soldaten aus Großbritannien und den Commonwealth-Ländern.