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Griechenland: Möglicherweise Skelett einer Weggefährtin Alexanders des Großen entdeckt

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Griechenland: Möglicherweise Skelett einer Weggefährtin Alexanders des Großen entdeckt

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In Nordgriechenland scheint das Geheimnis eines riesigen Grabes aus der Zeit Alexanders des Großen kurz vor der Aufklärung zu stehen. Archäologinnen und Archäologen haben unter der dritten und letzten Kammer ein Grab mit Überresten eines menschlichen Skeletts gefunden, so das griechische Kulturministerium. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stießen zudem auf zahlreiche Grabbeigaben und Überreste des Holzsarges.

Die ungewöhnliche Größe der in der Nähe der antiken Stadt Amphipolis gefundenen Grabanlage und die Grabbeilagen ließen auf ein öffentliches Begräbnis einer besonders wichtigen Person schließen, so das Ministerium. Möglicherweise handele es sich um einen General Alexanders des Großen, seine Frau oder Olympia, die Mutter des Feldherrn.

Die Stätte ist die größte jemals in Griechenland untersuchte Grabanlage. Sie stammt laut Ministerium aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, hat einen Umfang von fast 500 und eine Höhe von 33 Metern. Zwei jeweils mehr als 1,5 Tonnen schwere Sphinxen sollen den Eingang bewacht haben. Auf dem Gipfel stand vermutlich eine marmorne Löwenstatue, die vor ungefähr hundert Jahren in der Nähe gefunden wurde.