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Ungarn will Gas aus Aserbaidschan

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Ungarn will Gas aus Aserbaidschan

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Ungarn und Aserbaidschan haben eine “strategische Partnerschaft” geschlossen, die als Grundlage für zukünftige Gaslieferungen dienen soll. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban setzt darauf, dass mit dem Gas aus der früheren Sowjetrepublik die Energiepreise in seinem Land sinken. Orban sieht sich damit in der Vorreiterrolle für ganz Europa.

“Bisher stellen die Verträge lediglich sicher, dass die Energie aus Aserbaidschan Südeuropa erreicht. In den nächsten Jahren wird es unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass das Gas von Süd- nach Mitteleuropa gelangen kann. Dafür gibt es nur einen Weg: Die Nachbarländer müssen ihre Pipelines verbinden”, sagte Orban.

In der vergangenen Woche verabschiedete das ungarische Parlament ein Gesetz, das den Bau der South Stream genannten Gasleitung beschleunigen soll. Diese Pipeline soll von Russland aus über Bulgarien, Serbien, Ungarn und Slowenien nach Italien führen. Um die Ukraine wird dabei ein Bogen gemacht.