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Gipfeltreffen in Brisbane: Was können die G20 wirklich erreichen?

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Gipfeltreffen in Brisbane: Was können die G20 wirklich erreichen?

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Seine Teilnahme an dem G20-Gipfel im australischen Brisbane war umstritten: Der russische Präsident Wladimir Putin solle von dem Treffen ausgeschlossen werden, hatten einige Teilnehmer gefordert, die Mehrheit sprach sich aber dagegen aus. Die Ukraine-Krise überschattet den Gipfel, doch eigentlich soll es um Wirtschaft gehen, so will es der Gastgeber, der australische Premier Tony Abott.

Der türkische Regierungschef Ahmet Davutoğlu spannte den Bogen weiter: “Die Agenda der G20 sollte nicht nur die Teilnehmer repräsentieren, sondern globaler sein. Deswegen ist die Beziehung zwischen den G20-Staaten und den Ländern, die nicht dazugehören, genau so wichtig, wie die Beziehungen der G20-Staaten untereinander.”

Was können die G20 wirklich erreichen? Zwar gibt es konkrete Zielsetzungen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums. Experten kritisieren jedoch, dass das Forum den Fokus verliert. Der Einfluss auf die Mitgliedsstaaten sei gering.

Neben hohen Sicherheitsvorkehrungen bei jedem Gipfel verlässlich präsent sind die Proteste. In diesem Jahr steckten Hunderte Australier demonstrativ ihren Kopf in den Sand – stellvertretend für die Staats- und Regierungschefs, die nach Meinung der Demonstranten zu wenig gegen den Klimawandel unternehmen.