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Statt Marokko: Äquatorialguinea richtet Afrika-Cup aus


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Statt Marokko: Äquatorialguinea richtet Afrika-Cup aus

Der afrikanische Fußballverband CAF hat gesprochen: Der Afrika-Cup 2015 wird in Äquatorialguinea ausgetragen. Dabei war das Land eigentlich von dem Wettbewerb ausgeschlossen worden. Die Nationalmannschaft hatte sich im Zuge der Qualifikation nicht korrekt verhalten hatte. Jetzt als doch. Spielorte sind neben der Hauptstadt Malabo, Bata, Mongomo und Ebebiyin.

Äquatorialguinea springt in die Lücke, die Marokko hinterlassen hat. Eigentlich sollte dort vom 17. Januar bis zum 8. Februar der Cup stattfinden. Aus Angst vor Ebola lehnten die Nordafrikaner aber ab und wurden dafür ausgeschlossen.

International dürfte die Wahl Kritik hervorrufen, weil in dem kleinen Land in Zentralafrika eine Diktatur herrscht. Teodoro Obiang gilt als einer der brutalsten und korruptesten Diktatoren in Afrika. Er kam 1979 durch einen Militärputsch an die Macht. Amnesty International hält dem Regime willkürliche Festnahmen von Oppositionellen, Scheinprozesse und Folter vor. Im vergangenen Jahr sah sich die Nationalmannschaft Spaniens harter Kritik ausgesetzt, weil sie zu einem Testspiel in Äquatorialguinea antrat.

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