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Welt-Diabetes-Tag: Globale Gesundheitsgefahr

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Welt-Diabetes-Tag: Globale Gesundheitsgefahr

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Die zunehmende Verbreitung westlich geprägter Ernährungsweisen erhöht weltweit die Gesundheitsgefahren.

Davor warnen mehrere internationale Gesundheitsorganisationen und Ärztevereinigungen anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am 14. November.

Laut einer im Fachmagazin “Nature” veröffentlichten Untersuchung der Universität Minneapolis verringert eine Ernährung mit viel Fleisch, Öl und Zucker die Lebenserwartung und Umweltbelastungen.

Dr Shashank Joshi, Endokrinologe:

“Diabetes Typ II ist eine Art Spitzname für eine Zivilisationskrankheit. Die Krankheit resultiert aus ungesunder Lebensweise und aus schlechten Genen. Wir ernähren uns einfach falsch. Die Bauchspeicheldrüse und die Leber produzieren zuviel Glukose, die nicht verstoffwechselt werden kann.”

Die Weltgesundheitsorganisation WHO erwartet durch Diabetes Typ II über 50 Prozent mehr Todesopfer in den kommenden zehn Jahren.

Laut WHO beruhen aktuell 90 Prozent aller Diabetes-Typ-II-Erkrankungen auf ungesunder Lebensweise.

Begünstigt werde die Entwicklung durch steigende Einkommen und zunehmende Verstädterung.

Allein in den Jahren zwischen 1998 und 2012 stieg die Zahl der Diabetespatienten in Deutschland um 38 Prozent auf über sechs Millionen. Das berichtet die deutsche Ärzte-Zeitung. Demnach kämen jedes Jahr geschätzte 270.000 Neuerkrankungen hinzu.