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Hooligan-Kundgebung in Hannover: Proteste gegen Salafisten weitgehend gewaltfrei

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Hooligan-Kundgebung in Hannover: Proteste gegen Salafisten weitgehend gewaltfrei

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Deutlich weniger Hooligans und Rechtsextremisten als erwartet haben in Hannover gegen Islamismus demonstriert.

Rund 3000 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren zur Kundgebung der Gruppe “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) angereist. Erwartet worden waren 5000.

Ein Großaufgebot der Polizei, Alkoholverbot und Durchsuchungen jedes Demonstranten verhinderten offenbar Ausschreitungen wie bei der vorangegangenen Hooligan-Kundgebung am 26. Oktober in Köln.

Teilnehmer sagten in Köln:

“Ich bin gegen die Salafisten, die Menschen enthaupten. Aber ich will nichts mit Neonazis zu tun haben.”

“Wir sind keine Neonazis. Aber Neonazis sind immer noch besser als Salafisten.”

“Wir bezeichnen uns lieber als Patrioten.”

“Genau, Patrioten ist der korrekte Ausdruck.”

Die Grupperung “HoGeSa” alias “Hooligans gegen Salafisten” hatte in mehreren deutschen Städten zu Kundgebungen aufgerufen. Tatsächlich fand nur die Aktion in Hannover statt.

Mehrere tausend überwiegend linksgerichtete Gegendemonstranten formierten sich in Hannover gegen die HoGeSa-Kundgebung unter dem Motto “Bunt gegen braun”.

Größere Zwischenfälle verzeichnete die Polzei zunächst nicht.

Ein Versuch der Gegendemonstranten, die Polizeilinien zu durchbrechen, scheiterte nach Angaben der Behörden.