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Route du Rhum: Das Sklavendenkmal von Guadeloupe

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Route du Rhum: Das Sklavendenkmal von Guadeloupe

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Rémi Pelletier ist weiter auf Guadeloupe in der Karibik unterwegs, um die Segelregatta Route du Rhum zu verfolgen, und alles, was damit zusammenhängt.

Rémi Pelletier : “Willkommen auf der Gedenkstätte Mémorial ACTe in ungefähr 13 Metern Höhe. Hinter mir ist der große Freihafen von Guadeloupe, zu meiner Rechten die Îlet à Cochons, etwas weiter unten die Meerenge Rivière salée und nicht weit das Dock, wo die Teilnehmer der Route du Rhum anlegen. Das Museum hier ist das zentrale Denkmal der Karibik, mit dem an den Sklavenhandel erinnert wird. Es wird im Mai kommenden Jahres von Francois Hollande eingeweiht werden. Schauen wir uns das Denkmal und die Häfen Guadeloupes an.

Manuela Nirhou ist die Sprecherin des Museums. Sie sagt: “Dies ist ein Ort, der sich mit der Geschichte der Sklaverei befasst, von Spartacus bis zu Malcolm X und bis zur modernen Sklaverei. Wir hoffen, dass das Museum ACTe in vier Jahren Besucher empfangen kann, die dann die Ankunft von Schiffen hier so sehen, wie wir heute die Ankunft der Schiffe am Dock von Pointe-à Pitre sehen.”

Yves Salaün ist Chef des großen Seehafens von Guadeloupe. “La Darse ist der historische Hafen, das war der Handelshafen von Pointe-à Pitre im 17. Jahrhundert, an dem viel los war. Und gegenüber ist die Marina, wo die Teilnehmer der Route du Rhum ankommen, und das seit 35 Jahren. Das alles ist der größte Seehafen von Guadeloupe.”