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USA: Repräsentantenhaus stimmt für umstrittene Keystone-Pipeline

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USA: Repräsentantenhaus stimmt für umstrittene Keystone-Pipeline

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Das US-Repräsentantenhaus in Washington hat mit einer deutlichen Mehrheit für den Bau der umstrittenen Keystone-Pipeline gestimmt. 252 Abgeordnete votierten dafür, darunter auch mehrere Demokraten. 161 Mitglieder der von den Republikanern dominierten Kammer stimmten dagegen.

Die Zustimmung des Senats steht noch aus, gilt aber als wahrscheinlich. Befürworter argumentieren, die Pipeline werde vor allem in den Raffinerien im Süden der USA viele Arbeitsplätze schaffen.

Die Trasse soll Rohöl, das vor allem aus Ölsanden gewonnen wird, von Kanada bis in den Süden der USA transportieren. Insgesamt sollen knapp 2000 Kilometer neu gebaut werden, die dann in bereits existierende Pipelines münden.

Gegen das Projekt regt sich jedoch Widerstand. Umweltschützer und Indianer befürchten Schäden für die Natur, da Öl aus der Stahlröhre auslaufen könnte. Zudem stehen sie der Förderung von fossilen Energieträgern generell skeptisch gegenüber. Das Geld soll ihrer Meinung nach lieber in Wind- oder Solarkraft investiert werden. Auch Präsident Obama steht dem Projekt skeptisch gegenüber. Es ist möglich, das er gegen das Gesetz sein Veto einlegt.