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Dramatisches Syrien-Video auf Malta gedreht

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Dramatisches Syrien-Video auf Malta gedreht

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Millionen Menschen hatte das Video auf YouTube tief bewegt: Ein kleiner Junge begibt sich offenbar im syrischen Bürgerkrieg in Todesgefahr, um seine Schwester zu retten. Jetzt ist klar: Die Szene ist nicht echt, Alles ist nur gespielt. Eine Gruppe von Filmemachern aus Norwegen hat jetzt zugegeben, die Geschichte inszeniert zu haben. “Wir haben das Ganze auf Malta gedreht,” sagt Einer von ihnen names Lars Klevberg, “Alles sollte so echt aussehen wie möglich. Wir wollten aufrütteln und fragen, ob wir wirklich genug tun in Syrien. Und Quellen genau zu prüfen, das ist doch nun wirklich die Aufgabe der Medien, dafür bin ich nicht verantwortlich.”
Ein der oppositionellen “Freien Syrischen Armee” nahestehendes Netzwerk hatte das Video auf YouTube veröffentlicht. Von Anfang an gab es immer wieder Zweifel an der Echtheit der Bilder.
Laut Filmemacher Klevberg soll der Streifen auf das Leid der Kinder in Syrien und anderen Kriegsgebieten aufmerksam machen. Die Kinderschutzorganisation “Save the Children” in Norwegen kritisierte allerdings das Vorgehen der Filmemacher.

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