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Route du Rhum: François Gabart segelt in der Imoca-Klasse als Erster ins Ziel

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Route du Rhum: François Gabart segelt in der Imoca-Klasse als Erster ins Ziel

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Der Franzose François Gabart hat die Imoca-Klasse der Route du Rhum gewonnen. Auf dem zweiten Platz landete sein Landsmann Jérémy Beyou. Er erreichte das Ziel zwei Stunden später als Gabart. Dritter wurde Marc Guillemot. Die zehnte Ausgabe der Route du Rhum bleibt also eine hauptsächlich französische Angelegenheit. Nur ein gutes Dutzend der 91 Starter stammen aus dem Ausland.
Rémi Pelletier, unser Reporter vor Ort, hat mit den Gewinnern gesprochen. François Gabart freute sich über die Herzlichkeit der Inselbewohner: “Klar haben die Leute hier auf Guadeloupe die Route du Rhum im Blut. Sie gehört zur Geschichte der Insel. Und wir werden jedes Mal sehr herzlich empfangen. Als ich Probleme mit dem Wind hatte, sind viele Boote gekommen, um nach mir zu sehen. Es freut mich, dass uns die Leute unterstützen und die Ankunft am Dock in Point-à-Pitre war einfach nur magisch.”
Die Segler waren in Saint-Malo in der Bretagne gestartet und sind nun in Point-à-Pitre auf Guadeloupe angekommen. Die Renndistanz betrug rund 3500 Seemeilen. Nicht verwunderlich, dass der Zweitplatzierte Jérémy Beyou erschöpft war: “Imocas sind Vendée-Globe-Boote. Das ist sehr anspruchsvoll, weil wir viele Segel an Bord haben. Um voranzukommen, muss man dauernd die Segel umstellen. Ich bin heute Morgen total fertig. Mir tut alles weh. Wir werden jetzt erst mal zur Massage gehen und ins Wasser. Das wird gut tun. Und wenn wir wieder aufgemöbelt sind, gehen wir ein bisschen Kitesurfen. Der Wind ist gerade gut und das macht Lust.
Nur noch zwei Kategorien der Route du Rhum sind noch im Rennen. In der Klasse 40 liefern sich Alex Pella und Thibault Vauchel Camus ein Kopf an Kopf Rennen. In der Rhum-Klasse bleibt Anne Caseneuve an der Spitze.