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Unwetter in der Schweiz und Italien: Mehrere Todesopfer durch Schlammlawinen

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Unwetter in der Schweiz und Italien: Mehrere Todesopfer durch Schlammlawinen

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Schwere Unwetter und damit verbundene Erdrutsche haben in der Schweiz und Italien mindestens fünf Todesopfer gefordert.

Eine Schlammlawine im Kanton Tessin zerstörte ein dreistöckiges Wohnhaus in der Nähe von Lugano und riss zwei Frauen in den Tod. Vier Menschen erlitten Verletzungen.

Sintflutartige Regenfälle versetzten auch mehrere Regionen in Norditalien in den Ausnahmezustand.

In der Lombardei kamen eine 16-Jährige und ein 70 Jahre alter Mann in der Nähe des Lago Maggiore ums Leben.

Auch ihr Haus wurde von einer Schlammlawine eingerissen. Drei Bewohner konnten sich retten, die beiden Opfer wurden unter einer einstürzenden Wand begraben.

Im Piemont ertrank eine 21-jährige Frau bei Cuneo.

In Genua wird weiterhin ein Autofahrer vermisst, nachdem sein Fahrzeug von den Wassermassen mitgerissen worden war.

In Mailand standen zahlreiche Straßenzüge unter Wasser.

“Sie versprechen, etwas zu tun, handeln aber nicht. Was sollen wir machen? Uns einschließen?”, fragt eine Mailänderin.

Etliche Straßen und Brücken mussten gesperrt werden. Vielerorts kam es zu Stromausfällen. Die Behörden in Norditalien erließen großflächig Flutwarnungen zwischen Genua und Venedig.

Befürchtet wird vor allem ein Ansteigen der Wassermassen im Fluss Po.