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Kolumbien bricht Friedensgespräche mit FARC-Rebellen vorerst ab

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Kolumbien bricht Friedensgespräche mit FARC-Rebellen vorerst ab

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Kolumbien hat die Friedensgespräche mit den FARC-Rebellen bis auf Weiteres ausgesetzt. Das teilte Staatspräsident Juan Manuel Santos mit. Als Grund wurde die Entführung eines Armeegenerals und zwei weiterer Personen im Westen des südamerikanischen Landes genannt. Ob die Rebellen für die Verschleppung der Männer verantwortlich sind, ist aber noch nicht bekannt. Die Verhandlungen mit der Rebellengruppe ruhen, bis die Umstände der Entführung aufgeklärt sind, ließ Santos verlauten.

Seit zwei Jahren führt Kolumbien Friedensgespräche mit den FARC-Guerillas, die sich selbst als marxistische Volksstreitkraft bezeichnen. Von den Vereinigten Staaten und von den Ländern der Europäischen Union werden die FARC-Rebellen als terroristische Vereinigung eingestuft.