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Route du Rhum: "Segelopas" teilen ihre Erfahrungen auf hoher See

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Route du Rhum: "Segelopas" teilen ihre Erfahrungen auf hoher See

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Die Route du Rhum neigt sich ihrem Ende zu. Die ersten drei Boote der Imoca-Klasse sind schon ins Ziel geschippert. Jetzt hat sich Armel Tripon den vierten Platz gesichert. Nur noch zwei Kategorien sind im Rennen: die Klasse 40 und die Rhum-Klasse.

Rémi Pelletier hat die “Segelopas” Sir Robin Knox Johnston aus England und Bob Escoffier aus dem bretonischen St. Malo getroffen. Der Franzose ist mit seinem Boot gekentert. Er erzählt, was passiert ist:

“Ich habe geschlafen und wurde von einem komischen Geräusch vorne am Boot geweckt. Als ich nachgeschaut habe, stand das Wasser schon einen Meter hoch. Es hat ungefähr 20 Minuten gedauert, die Segel einzurollen. Nach 25 Minuten ist das Wasser in den Motorraum eingedrungen. Da wusste ich, dass das Rennen verloren ist. Dann kam der Rettungshubschrauber. Ich wurde evakuiert und kurze Zeit später ist die Groupe Guisnel untergegangen.”

Sir Robin Knox Johnston war der erste Mensch, der 1969 im Einhandsegeln ohne Zwischenstopp einmal die Welt umsegelte. Seine letzte Teilnahme bei der Route du Rhum liegt 32 Jahre zurück. Ein alter Hase:

“Wir sind älter und haben schon viel Erfahrung gesammelt. Deswegen sorgen wir uns nicht so sehr, weil wir das alles schon mal gemacht haben. Das heißt aber nicht, dass wir nicht vorsichtig sind. Vielleicht sind wir sogar vorsichtiger und legen auf Sicherheit wert.”

Der Engländer kämpft in der Kategorie Rhum um den zweiten Platz. Seine Konkurrentin Anne Caseneuve bleibt weiterhin unangefochten an der Spitze.