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Island: Haftstrafen für Krisen-Banker

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Island: Haftstrafen für Krisen-Banker

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Der frühere Chef der isländischen Landsbanki ist wegen Marktmanipulation zu insgesamt 12 Monaten Haft verurteilt worden. Auch zwei weitere hochrangige Ex-Mitarbeiter erhielten Haftstrafen. Grund ist die Rolle, die Sigurjon Arnason und die anderen Banker im Zusammenhang mit der Finanzkrise von 2008 gespielt haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten vor dem Zusammenbruch der Bank die Aktienpreise des Hauses manipulierten.

Die Landsbanki ist das zweitgrößte Geldhaus in Island. Als die Bank 2008 kollabierte, hinterließ sie einen enormen Schuldenberg und stürzte das Land mit seinen 320.000 Einwohnern in eine schwere Finanz- und Wirtschaftskrise.