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USA: Inflationsrate bewegt sich kaum

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USA: Inflationsrate bewegt sich kaum

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Die Verbraucherpreise in den USA haben sich im Oktober kaum verändert, allerdings sehen einige Fachleute auch wieder Anzeichen, dass sich der Inflationsdruck allmählich erhöht. Das käme den US-Währungshütern zupass. Die machen sich nämlich derzeit Sorgen über einen zu langsamen Anstieg der Inflation. Hintergrund dafür sind unter anderem fallende Ölpreise. Heißt auch: Die Zentralbank Fed könnte sich mit der ersten Zinserhöhung seit 2006 noch etwas Zeit lassen.

Die jährliche Inflationsrate in den USA lag im Oktober, wie schon im Monat zuvor bei 1,7 Prozent – und damit unter dem Ziel von zwei Prozent. Zum Vergleich: Die Eurozone weist eine Rate von 0,4 Prozent auf.

Mehrere Fed-Banker fürchten, die Rate werde noch lange Zeit unter den angepeilten zwei Prozent bleiben. Die Konsumentenpreise stiegen von September auf Oktober um 0,2 Prozent. Besonders spürbar bei Flugtickets und Pkw. Auch Arznei und Krankenhausaufenthalte verteuerten sich etwas. Dasselbe galt für Tabak.