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Ebola-Alarm in Mali - Erkrankter Arzt in Genf eingetroffen

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Ebola-Alarm in Mali - Erkrankter Arzt in Genf eingetroffen

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Ein an Ebola erkrankter kubanischer Arzt ist unter großen Sicherheitsvorkehrungen in Genf gelandet. Der 43-Jährige hatte sich in Sierra Leone angesteckt und wird in der Schweiz mit dem Medikament ZMapp behandelt, das noch nicht offiziell zugelassen ist.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat bisher 5459 Todesopfer gefordert, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. In Mali starben sechs Menschen, die Vereinten Nationen schlagen Alarm.

“Die neue Serie von Ansteckungen in Mali ist sehr besorgniserregend. Wir übertragen die Lehren, die wir aus der Ebola-Epidemie bisher gezogen haben, auf die jetzigen Fälle, um eine weitere Ausbreitung in Mali zu minimieren”, so UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Aus Guinea werden kleine Erfolge im Kampf gegen die Seuche gemeldet. Ebola breite sich nicht mehr flächendeckend aus, gab die WHO bekannt. Im Osten des Landes kam es zu einem bizarren Zwischenfall. Diebe stahlen Blutproben aus einem Transporter, die möglicherweise mit dem Virus verseucht sind.