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Obama: Ereignisse in Ferguson keine "Rechtfertigung für Gewalt"

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Obama: Ereignisse in Ferguson keine "Rechtfertigung für Gewalt"

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US-Präsident Barack Obama hat die Demonstranten zur Mäßigung aufgerufen. Es sei tragisch, dass in vielen Teilen des Landes ein tiefes Misstrauen zwischen Sicherheitskräften und Schwarzen bestehe. Das sei auch ein Erbe der Rassendiskriminierung. Damit gebe es landesweit Probleme. Die Gewalt verurteilte er jedoch deutlich: “Ich habe kein Verständnis für diejenigen, die denken, dass das, was in Ferguson passiert ist, eine Rechtfertigung für Gewalt sei”, so der Präsident. “Ich habe kein Verständnis dafür, wenn man seine eigene Gemeinde zerstört. Aber ich verstehe die überwältigende Mehrheit der Menschen, die einfach nur frustriert und verletzt sind, weil sie das Gefühl haben, dass einige Gemeinschaften nicht so fair behandelt werden wie andere oder einige Individuen nicht als gleichwertig angesehen werden.”

Demonstranten steckten in Ferguson etwa ein Dutzend Gebäude in Brand. Dutzende wurden verhaftet. Die Ausschreitungen waren deutlich heftiger als die Unruhen unmittelbar nach der Tat . Der Polizist, der Michael Brown tötete, gab damals an, in Notwehr gehandelt zu haben. Er verdächtigte den Teenager, ein Ladendieb zu sein und habe ihn angesprochen, so Darren Wilson in einem Interview mit dem Sender ABC News . Brown habe ihn ins Gesicht geschlagen.

“Nach dem er mich bedroht hatte und ich beschlossen hatte zu schießen, habe ich ein paar Mal gefeuert und dann unterbrochen”, so Wilson. “Was haben Sie gesehen?”, fragte der Reporter. Wilson: “Ich habe gesehen, dass er zumindest einmal getroffen wurde. Ich weiß nicht wo, aber ich habe gesehen, dass sein Körper zusammengezuckt ist, dann habe ich das Schießen unterbrochen und noch einmal ‘Stopp, auf den Boden’ geschrien. Er hat die Befehle ignoriert und ist einfach weiter gerannt, dann habe ich noch mal ein paar Schüsse abgefeuert. Er wurde von mindestens einem getroffen, ich habe gesehen, wie er zusammenzuckte.”

Brown habe zwischenzeitlich seine Waffe in die Hand bekommen, so Wilson weiter. Er habe sich wie ein Fünfjähriger gefühlt, der gegen den Wrestler Hulk Hogan kämpfe. Brown war über 1,90 Meter groß und über 100 Kilo schwer. Wilsons Version widerspricht den Aussagen anderer Zeugen.

Demonstranten steckten in Ferguson etwa ein Dutzend Gebäude in Brand. Dutzende wurden verhaftet. Die Ausschreitungen waren deutlich heftiger als die Unruhen unmittelbar nach der Tat. Der Polizist der Michael Brown tötete gab damals an, in Notwehr gehandelt zu haben. Er verdächtigte den Teenager, ein Ladendieb zu sein und habe ihn angehalten, so Darren Wilson in einem Interview. Dieser habe ihn bedroht.

Brown habe zwischenzeitlich seine Waffe in die Hand bekommen, so Wilson weiter.
Er habe sich wie ein Fünfjähriger gefühlt, der gegen den Wrestler Hulk Hogan kämpfe. Brown war über 1,90 Meter groß und über 100 Kilo schwer. Wilsons Version widerspricht den Aussagen anderer Zeugen.

Schließlich habe er ihn den Kopf geschossen.