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Nichts geht mehr in Griechenland - für 24 Stunden

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Nichts geht mehr in Griechenland - für 24 Stunden

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Ein Generalstreik hat in Griechenland das gesamte Land lahmgelegt. Zehntausende gingen in Athen und Thessaloniki auf die Straße, um gegen die Sparmaßnahmen der Regierung zu protestieren. Der 24 Stunden andauernde Streik wurde von den größten Gewerkschaften Griechenlands ausgerufen. Sie fordern den Rücktritt der Regierung. Von dem Streik waren sowohl der öffentliche, als auch der private Sektor betroffen. Schulen blieben geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel standen still und Flugzeuge blieben am Boden.

Am Mittwoch waren in Paris intensive Verhandlungen zwischen der Troika und der griechischen Regierung ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Das aktuelle Programm zur Hilfe Griechenlands läuft Ende des Jahres aus. Die Troika fordert von Athen zusätzliche Ausgabenkürzungen von rund 2,5 Mrd. Euro.

“Heute wissen wir, dass die Strategie der Regierung unter Samaras – sich immer brav und unterwürfig zu verhalten – uns in eine schlimmere Situation gebracht hat, als die, in der wir im Jahr 2012 waren”, so der Oppositionspolitiker Alexis Tsipras.

Stimmen aus der Bevölkerung:
“Das griechische Volk hat es satt. Die Verhandlungen mit der Troika sollten sofort ein Ende finden.”
“Was in meinem Land vor sich geht, macht mich traurig. Das griechische Volk muss sich auflehnen.”

Für euronews berichtet Stamatis Giannisis: “Obwohl es Anzeichen für ein Wachstum der griechischen Wirtschaft gibt, spüren die meisten Menschen davon nichts. Ihre Löhne sinken und die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor sehr hoch. Dadurch wird die Bewegung gegen die Sparmaßnahmen landesweit weiter angeheizt”.