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USA: Thanksgiving-Reisende kämpfen mit Unwettern - "Mac" und "Cheese" begnadigt

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USA: Thanksgiving-Reisende kämpfen mit Unwettern - "Mac" und "Cheese" begnadigt

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Die Ostküste der USA wird zur wichtigsten Reisezeit des Jahres von starken Schnee- und Regenfällen heimgesucht. In den Tagen vor dem heutigen Thanksgiving-Fest legten die Unwetter Teile des Verkehrs lahm. Es gab Unfälle auf vereisten Autobahnen. Mehr als 1000 Flüge mussten gestrichen werden. Bei über 4000 Flügen kam es zu Verspätungen. Über 40 Millionen Menschen wollten laut Amerikanischem Automobilklub AAA an dem langen Wochenende verreisen. US-Medien zufolge müssen sie mit weiteren Einschränkungen rechnen.

Für den politisch angeschlagenen Präsidenten Barack Obama gab es zum Erntedankfest dankbare Termine: Die Präsidentenfamilie half in Washington bei der Verteilung von Lebensmitteln an Bedürftige. Zum wichtigsten Familienfest des Jahres haben wohltätige Aktionen Tradition.

So auch die alljährliche Truthahn-Begnadigung im Weißen Haus: Am Vorabend des Thanksgiving-Fests begnadigte der US-Präsident zwei Truthähne. “Mac” und “Cheese” – zu Deutsch: “Makkaroni” und “Käse” – heißen die beiden Federtiere, die am Mittwoch das präsidiale Pardon erhielten. Die Begnadigung hat Geschichte: John F. Kennedy war der erste Präsident, der 1963 einen Truthahn begnadigte. Vor mehr als 20 Jahren führte George H.W. Bush die jährliche Zeremonie ein. Allerdings gab es diesmal eine Abweichung: Normalerweise dürfen die Begnadigten den Rest ihrer Tage auf dem Landsitz des ersten US-Präsidenten George Washington in Mount Vernon vor den Toren der Hauptstadt verbringen. “Mac” und “Cheese” werden dagegen auf “Turkey Hill” leben, einer historischen Truthahnfarm auf dem Landsitz des ehemaligen Gouverneurs von Virginia.