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Ferguson: Aufruf zu Einigkeit

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Ferguson: Aufruf zu Einigkeit

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Bei einem Gottesdienst in Ferguson im US-Staat Missouri ist anlässlich des Thanksgiving-Feiertages und nächtlicher Rassenunruhen zu Einigkeit aufgerufen worden.

Zuvor waren neue schwere Krawalle landesweit ausgeblieben, nachdem Geschworene entschieden hatten, den Todesschützen Darren Wilson nicht anzuklagen. Der Polizist beruft sich bei den Schüssen auf den schwarzen Teenager Michael Brown auf Notwehr.

Eine Einwohnerin von Ferguson sagte:

“Es ist eine wirklich traurige Entwicklung. Ich bete für beide Familien. Ich hoffe und bete dafür, dass jeder Frieden haben wird.”

Aus Sicherheitsgründen blieb der Tatort in Ferguson bis auf weiteres abgesperrt.

Die Fälle von Michael Brown und des ebenfalls von einem Polizisten tödlich verletzten 12-jährigen Afro-Amerikaners Tamir Rice in Cleveland hatten Kritiker in ihrem Vorwurf verbreiteter Polizeibrutalität in den USA bestärkt.
Gegen den Todesschützen von Cleveland wird ermittelt. Er hat
ausgesagt, dass er Rice dreimal aufgefordert habe, die Hände
hochzunehmen, und erst geschossen habe, als der Junge zu der Pistole gegriffen habe.
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