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Blutbad in Nordnigeria – Emir entgeht Anschlag auf Moschee

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Blutbad in Nordnigeria – Emir entgeht Anschlag auf Moschee

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Bei einem Anschlag auf die Hauptmoschee in der nordnigerianischen Stadt Kano sind am Freitag mehr als 70 Menschen getötet worden. Weitere etwa 120 Menschen wurden verletzt.

Es wirde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch steigt, weil sich viele der Verletzten in
kritischem Zustand befinden. Die Krankenhäuser riefen dringend zu Blutspenden auf.

Die Angreifer zündeten drei Sprengsätze und eröffenten das Feuer auf die Gläubigen. Die Mosche befindet sich neben dem Palast des Emirs von Kano. Emir Muhammad Sanusi ist die zweithöste islamischen Autorität Nigerias.

Der Anschlag galt höchstwahrscheinlich dem Emir. Allerdings hält sich Sanusi zur Zeit im Ausland
auf.

Der Emir hatte unlängst zum Widerstand gegen Boko Haram aufgerufen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Überfall.