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Papst Franziskus setzt in Istanbul auf Bescheidenheit

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Papst Franziskus setzt in Istanbul auf Bescheidenheit

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Papst Franziskus ist am zweiten Tag seiner Türkei-Reise von Ankara nach Istanbul geflogen. Am Flughafen empfing ihn der orthodoxe Patriarch Bartholomäus.

Dann ging es zunächst zur im 17. Jahrhundert von Sultan Ahmet gestifteten Blauen Moschee, einem der wichtigsten islamischen Gebetshäuser in Istanbul. Gemeinsam mit Mufti Rahmi Yaran verharrte der Papst dort einige Zeit in “innerer Einkehr”, wie es hieß.

Es war der erste Besuch Franziskus in einer Moschee seit seiner Amtseinführung und erst der dritte eines Papstes überhaupt.

Franziskus setzt auch bei diesem Besuch auf Bescheidenheit. Zum Transport zog der Papst einen Renault Clio der offiziellen Mercedes-Limousine vor. Dabei waren Straßen und das Gelände aber großräumig abgesperrt und nach Medienangaben ein Aufgebot von rund 7000 Polizisten im Einsatz.

Im Renault ging es auch zum nahegelegenen Hagia-Sofia-Museum: Jenem byzantinischen Gotteshaus, das fast ein Jahrtausend lang als das größte der Christenheit galt und später 500 Jahre lang Moschee war. Seit den 30er-Jahren betreibt die Türkei das historische Gebäude als Museum.