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Lufthansa-Streik vor Weihnachten: Verlieren Reisende jetzt die Geduld?

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Lufthansa-Streik vor Weihnachten: Verlieren Reisende jetzt die Geduld?

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Bei der Lufthansa hat ein neuer Streik begonnen. Er wird bis morgen um Mitternacht dauern.

Die Piloten wollen mit dem Streik vor allem ihre Regelung zum Vorruhestand bewahren.

Die Lufthansa plant, das Alter dafür anzuheben.

Wegen des Streiks wurden über 1300 Flüge gestrichen, knapp die Hälfte des Angebots.

Heute sind von dem Streik Kurz- und Mittelstreckenflüge betroffen, morgen dann alle Flüge.

Viele Flugreisende verlieren die Geduld. Eine Frau in München sagt: “Die Jungs verdienen genug. Die brauchen deswegen nicht rauf und die können auch bis 65 fliegen. Das brauchen die keinem verkaufen, dass die mit 55 in Rente gehen müssen. Also, das brauchen sie wirklich keinem verkaufen.”

Ein Mann in Frankfurt erklärt: “Ich denke, es ist schon ein relativ hohes Niveau, auf dem wir uns hier bewegen, und es wird mir auch langsam ein bisschen zuviel, aber okay, auf der anderen Seite hab’ ich auch Verständnis für die Kollegen, wenn sie ihre Forderungen durchsetzen. Es geht halt immer auf unseren Rücken, den Leuten, die fliegen wollen, genauso wie die, die Bahn fahren wollen. Und das wird langsam ein bisschen viel und fängt an zu nerven. Das ist meine Meinung.”

Reisende können kostenlos umbuchen oder innerhalb Deutschlands mit ihrem Flugticket auch den Zug nehmen.

Bei Tochterfirmen wie Swiss, der AUA oder Germanwings wird nicht gestreikt.