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Straßenlampen als Ladestation

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Straßenlampen als Ladestation

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Einer der großen Nachteile von Elektroautos sind fehlende Ladestationen, wenn man unterwegs ist, wie Frank Pawlitschek, Gründer von Ubitricity, sagt. Jetzt aber gibt es Licht am Ende des Tunnels. Das deutsche Start-Up-Unternehmen hatte die Idee, Ladestationen in Straßenlaternen zu integrieren. In Berlin wurden kürzlich vier solcher Posten aufgestellt. Die Innovation liegt im Ladekabel, das mit einem eigenen Stromzähler ausgestattet ist und von den Autofahrern mitgebracht wird. Das spart aufwendige Kosten für spezielle Technologien an jeder Ladestation. Der Laternenmast selbst ist einfach und problemlos zu installieren.

Eine einfache Idee, die die bestehenden Stromnetze ausnutzt, mit denen die Straßenlichter betrieben werden. Einen Laternenpfahl auszustatten, wird zwischen 300 und 500 Euros kosten, im Gegensatz zu 10.000 Euros, dem Preis für eine konventionelle Ladestation. Die Entwickler hoffen, dass diese Technologie auch an Arbeitsplätzen, zu Hause und in Parkhäusern zum Einsatz kommen wird.