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Ebola: Obama will Bereitstellung weiterer Hilfen in Milliardenhöhe

Obama macht Druck auf den Kongress: Der US-Präsident forderte die Billigung der Bereitstellung von mehr als sechs Milliarden Dollar für weitere Hilfen gegen Ebola.

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Barack Obama, unterwegs in Sachen Ebola: Der US-Präsident hat sich im Nationalen Gesundheitsinstitut die Fortschritte bei der Erforschung eines Impfstoffes erklären lassen. Zudem forderte er den Kongress auf, die Bereitstellung von Notfallhilfen für die betroffenen Länder in Höhe von mehr als sechs Milliarden Dollar zu billigen.

Ebola müsse wieder mehr ins öffentliche Interesse rücken, so Obama bei einer Konferenz im Gesundheitsinstitut: “Jeder Gefahrenherd kann sich bei mangelnder Kontrolle zu einem Flächenbrand ausweiten, deswegen dürfen wir nicht auch nur für eine Minute unachtsam sein. Wir müssen nicht nur gegen diese Epidemie kämpfen, wir müssen sie auslöschen. Wir können Ebola nicht ohne weitere Mittel besiegen. Wenn wir wollen, dass andere Länder einschreiten, dann müssen wir weiter vorangehen.”

Nach erfolgreichen Tests mit dem Impfstoff hatten die US-Forscher in der vergangenen Woche mögliche Studien in Westafrika angekündigt. Die Weltgesundheitsorganisation korrigierte die Zahl der Ebola-Toten in Liberia, Sierra Leone und Guinea unterdessen nach unten. Dort seien bisher rund 6000 Menschen an dem Virus gestorben. Zuvor waren 7000 Tote gemeldet worden, laut WHO wegen falscher Zahlen aus Liberia.