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Eisiges Winterchaos in Osteuropa

In Serbien, Tschechien, Ungarn und Österreich hat das Winterwetter mit Eisregen und Minustemperaturen zu Stromausfällen und Verkehrsausfällen geführt.

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Eisregen und Minustemperaturen haben in Teilen Osteuropas für Chaos gesorgt. In Serbien versuchten Mitarbeiter der Elektrizitätswerke, Leitungen vom Eis zu befreien. Die Stadt Majdanpek musste wegen des extremen Wetters drei Tage lang ohne Strom auskommen. Das Rote Kreuz verteilte Trinkwasser. Mittlerweile soll die Versorgung wieder hergestellt worden sein.

In Niederösterreich stellten vereiste Bäume und Glatteis eine erhebliche Gefahr für die Menschen dar. An der Grenze zu Tschechien blieben etwa ein Dutzend Schulen geschlossen. In der Region musste die Feuerwehr seit dem Wochenende rund 400 Mal ausrücken, um Bäume, die unter der Eislast zusammenbrachen, von Fahrbahnen zu räumen. Ein Einsatzleiter berichtet: “Das haben uns jetzt auch schon Einsatzleiter berichtet von vor Ort, sie haben geschnitten und rechts und links sind die Bäume wie Granaten eingeschlagen.”

In Tschechien verursachten Eisregen und Kälte ein Verkehrschaos. Vereiste Oberleitungen legten den Zugverkehr lahm. Laut Angaben der Bahn waren seit Dienstag mehr als 100.000 Reisende von Ausfällen und Verspätungen betroffen. In Prag waren nach Angaben der Versorger hunderte Haushalte ohne Strom, der Nahverkehr kam vorübergehend zum Stillstand.