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Transparency International verzeichnet mehr Korruption in Türkei und China

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Transparency International verzeichnet mehr Korruption in Türkei und China

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Die Korruption in der Türkei und China hat im laufenden Jahr deutlich zugenommen. Das ergibt sich aus dem von der Nichtregierungsorganisation Tranparency International in Berlin vorgestellten Korruptionswahrnehmungsindex 2014, kurz: CPI. Der CPI-Index spiegelt die Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor ab und reicht von 0 bis 100 Punkten.

Edda Mueller, Vorsitzende von Transparency International Deutschland:

“Die Verfolgung von Geldwäsche und das Auffinden gewaschenen Geldes ist sehr schwierige Ermittlungsarbeit, weil die Vorwürfe oft zurückgewiesen werden. So wird etwa ein mutmaßlicher Drogenhändler verurteilt, aber meistens nicht wegen Geldwäsche. Das ist ein großes Problem, das es zu lösen gilt.”

Die Türkei hat gegenüber dem Vorjahr fünf Punkte im CPI-Ranking eingebüßt – dies bedeutet den stärksten Rückgang unter allen Staaten.

China, Angola, Malawi und Ruanda verschlechterten sich um jeweils vier Punkte. Deutschland liegt mit 79 Punkten unverändert auf Platz 12, Spitzenreiter ist Dänemark.