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Umweltkatastrophe in Israel: Millionen Liter Öl verseuchen Naturschutzgebiet

Mehrere Millionen Liter Öl aus einem Pipeline-Leck haben ein Naturschutzgebiet im Süden Israels großflächig verseucht. In der Negev-Wüste nördlich der Hafenstadt Eilat am Roten Meer war das Öl

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Umweltkatastrophe in Israel: Millionen Liter Öl verseuchen Naturschutzgebiet

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Mehrere Millionen Liter Öl aus einem Pipeline-Leck haben ein Naturschutzgebiet im Süden Israels großflächig verseucht.

Meinung

Eine der größten ökologischen Katastrophen in der Geschichte Israels

In der Negev-Wüste nördlich der Hafenstadt Eilat am
Roten Meer war das Öl kilometerweit ausgeflossen.

Zahlreiche Notfallteams waren stundenlang im Einsatz, um das ausgelaufene Öl abzupumpen.

Experten rechnen damit, dass es Monate oder sogar Jahre dauern könnte, die Schäden zu beheben.

Ein Vertreter des Umweltministeriums bezeichnete den Vorfall als eine der größten ökologischen Katastrophen in der Geschichte Israels.

In Israel mussten drei Menschen ärztlich behandelt werden, weil sie
Öldämpfe eingeatmet hatten. Auch in Jordanien gab es Verletzte.

Die offizielle jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtete, Dutzende
Jordanier aus der Grenzregion hätten sich mit Atembeschwerden an örtliche Krankenhäuse gewandt. Möglicherweise habe der Wind die Dämpfe
über die Grenze geweht.

Medienberichten zufolge könnte die Pipeline zwischen Eilat und der Küstenstadt Aschkelon bei Wartungsarbeiten beschädigt worden sein.