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Draghis Kaffeesatz

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Draghis Kaffeesatz

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Letzte geldpolitische Sitzung der Europäische Zentralbank im Jahr 2014, in neuen Büros. Und politisch blieb, wie es scheint, alles beim Alten.

Eine Zinssenkung hatte ohnehin keiner erwartet, aber nach EZB-Chef Mario Draghis Erklärung im Europäischen Parlament dachten einige, der Währunghüter könnte sich ein echtes Weihnachtsgeschenk abringen. Vor ein paar Wochen, hatte Draghi dem Parlament gesagt: die EZB-Maßnahmen könnten den Kauf von Staatsanleihen einschließen. Aber offenbar… nicht in absehbarer Zeit.

“Bei Bedarf ist der EZB-Rat bereit, zu handeln und zusätzliche und unkonventionelle Maßnahmen zu intensivieren.” Das kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch. Wir haben in Draghi Sprache nach Neuem gesucht.

Russlands Präsident hatte auch kein Neujahrsgeschenk im Sack.

Bei seiner jährlichen Regierungserklärung an das Parlament warnte Wladimir Putin die Russen vor harten Zeiten.

Das russische Wirtschaftsministerium war genauer: Die Wirtschaft stehe vor einer Rezession.

Was Großbritannien angeht – auch hier soll das Staatsdefizit nicht zurückgehen. Aber, wenn möglich, auch nicht die Konsumausgaben.

All das in dieser Ausgabe von Business Weekly.