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Japan dominiert Judo Grand Slam in Tokio

Letzter Tag beim Judo Grand Slam in Tokio: Japan dominiert.

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Zweiter und damit auch letzter Tag beim Judo Grand Slam von Tokio. Kayla Harrison holte sich in der Kategorie Damen bis 78 Kilo Gold. Die US-Amerikanerin konnte sich gegen Ruika Sato aus Japan durchsetzen, Sato hatte vergangenes Jahr Bronze geholt, sie dürfte also mit Silber auch zufrieden sein. Die beiden Bronzemedaillen gingen an Anamari Velensek aus Slowenien und an Shori Hamada aus Japan.

In der Kategorie ab 78 Kilo ging Gold an die Japanerin Nami Inamori. Sie gewann das Finale gegen ihre Teamkameradin Sarah Asahina. Bronze holten Xenia Tschibisowa aus Russland und die Japanerin Magumi Tachimoto. Idalys Ortiz, die Weltranglisten-Erste aus Kuba, gelangte nur auf einen fünften Platz.

Damit zu den Herren. In der Klasse bis 90 Kilo ging Gold nach Korea. Gwak Dong Han gewann seinen letzten Kampf in Tokio gegen Daiki Nishiyama aus Japan. Gwak hatte erst vergangene Woche Gold zu Hause in Jeju geholt. Auch im Bronzebereich alles japanisch-koreanisch: hier konnten sich Mashu Baker und Jae Yun Kim durchsetzen.

Bei den Männer bis 100 Kilo trafen im Finale Cho Guham aus Korea und der Franzose Cyrille Maret aufeinander. Eine lange Zeit war es ein ausgeglichener Kampf, bei dem am Ende aber der Koreaner die Nase vorn hatte, Silber für Frankreich. Der Ukrainer Artem Bloschenko und Henk Grol aus den Niederlanden landeten auf den Bronzeplätzen.

Über hundert Kilo konnte sich Renat Saidow aus Russland gegen den Georgier Levani Matiaschwili behaupten. Keita Iwao und Takeshi Ojitani, beide aus Japan, gewannen Bronze.