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IOC beschließt erste Reformen für Olympia

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat zum Auftakt seiner 127. Session in Monte Carlo erste grundlegende Reformen für die Olympischen Spiele getroffen. So können künftig einzelne Disziplinen

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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat zum Auftakt seiner 127. Session in Monte Carlo erste grundlegende Reformen für die Olympischen Spiele getroffen.

So können künftig einzelne Disziplinen oder ganze Sportarten außerhalb der Gastgeber-Stadt oder in Ausnahmefällen außerhalb des Landes ausgetragen werden. Der Vertrag mit der Olympia-Stadt wird künftig veröffentlicht. Insgesamt stehen am Montag und Dienstag 40 verschiedene Reformpunkte zur Abstimmung.

Um neue Märkte zu erschließen und eine größere Reichweite zu erhalten, sollen neue Sportarten olympisch werden. Davon könnte 2020 Tokio profitieren, das gerne Karate, Baseball und Softball – in Japan äußerst beliebte Sportarten – ins Programm aufnehmen möchte.

Die Kosten für Olympia-Bewerbungen sollen reduziert, ein Teil vom IOC getragen werden. Damit will man ein Fiasko verhindern, wie bei der Bewerbung für die Winterspiele 2022. Von sechs Bewerbern sind vier wegen der Kosten ausgestiegen. Übrig blieben mit Almaty und Peking, zwei nicht gerade für Wintersport bekannte Kandidaten.