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USA und NATO feiern Ende der ISAF-Mission

Die Mission der Isaf in Afghanistan ist beendet. Das feierten NATO und USA bei der offiziellen Übergabe an die afghanischen Streitkräfte. Doch die Gewalt ist nicht bezähmt.

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USA und NATO feiern Ende der ISAF-Mission

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Die USA und die NATO haben das Ende des Kampfeinsatzes der ISAF-Truppen in Afghanistan mit einer offiziellen Zeremonie gefeiert. Ab dem 1. Januar soll die Mission zu einem Ausbildungs- und Unterstützungseinsatz für die afghanischen Sicherheitskräfte werden. 13.000 Soldaten sollen im Land stationiert bleiben. Die USA hatten am Samstag ein Aufstocken um 1.000 US-Soldaten angekündigt.

Mehr als 13 Jahre ist es her, dass NATO-Truppen nach den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center nach Afghanistan geschickt wurden. Ziel war es, das Taliban-Regime zu stürzen. Am 22. Dezember 2001 übernahm die ISAF unter britischer Führung die Aufgabe, Sicherheit in Kabul und Umgebung zu gewährleisten. Später wurde das Einsatzgebiet auf ganz Afghanistan ausgeweitet. Bei der internationalen Mission sind in Afghanistan rund 3500 ausländische Soldaten getötet worden, darunter mindestens 2210 US-Amerikaner. In den vergangenen Wochen haben die Taliban die Zahl ihrer Angriffe erhöht.

Der afghanische Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah beurteilte den Truppenabzug am Samstag gegenüber britischen Medien als “zu abrupt”. Kabul benötige vor allem in der Luft weitere Unterstützung der internationalen Verbündeten.