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Suche nach Alternativen zu South Stream

Nach dem Aus für die Gaspipeline South Stream haben die Energieminister Bulgariens, Ungarns, Rumäniens sowie fünf weiterer Staaten mit der

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Nach dem Aus für die Gaspipeline South Stream haben die Energieminister Bulgariens, Ungarns, Rumäniens sowie fünf weiterer Staaten mit der EU-Kommission in Brüssel über Alternativen beraten.
Russland hatte zu Beginn der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass es sich an dem Projekt nicht mehr beteiligen wolle. Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Maros Sefcovic sagte, debattiert werde über den Vorschlag eines sogenannten vertikalen Gaskorridors. Die Staaten Mittel- und Südosteuropas dächten über Möglichkeiten nach, die Anbindung an den Gasmarkt zu beschleunigen. Für den vertikalen Korridor setzen sich insbesondere Rumänien, Bulgarien und Griechenland ein. Dabei geht es um eine Pipeline, die Gas aus dem Kaspischen Meer durch Aserbaidschan nach Europa bringen soll. “Obwohl die EU South Stream noch nicht aufgegeben hat, werden Alternativen gesucht”, erläutert unsere Korrespondentin Isabel Marques da Silva. “Zum einen wird eine Partnerschaft mit Aserbaidschan erwogen, zum anderen über eine Mittelmeer-Pipeline nachgedacht, die gemeinsam mit Israel gebaut werden könnte.”