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Friedensnobelpreis an Kinderrechtsaktivisten verliehen

In Oslo ist den Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai der diesjährige Friedensnobelpreis verliehen worden.

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In Oslo ist am Mittwoch den Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai der diesjährige Friedensnobelpreis verliehen worden.

Meinung

"Ich weigere mich zu akzeptieren, dass die Welt arm ist, solange die Rüstungsausgaben einer Woche ausreichen, um allen Kindern den Schulbesuch zu finanzieren"

Der 60-jährige Inder Kailash Satyarthi wird für seinen Beitrag zur Entwicklung von Kinderrechtskonventionen und seinen Einsatz gegen Kinderarbeit ausgezeichnet.

“Es gibt keine größere Gewalt, als unseren Kindern ihre Träume zu verweigern. Deshalb weigere ich mich zu akzeptieren, dass alle Tempel, Moscheen, Kirchen und Gebetshäuser keinen Platz für die Träume unserer Kinder haben. Ich weigere mich zu akzeptieren, dass die Welt arm ist, solange die Rüstungsausgaben einer Woche ausreichen, um allen Kindern den Schulbesuch zu finanzieren”, sagte Satyarthi.

Die 17-jährige Malala Yousafzai ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten.

“Dieser Preis ist nicht für mich allein. Er ist für alle vergessenen Kinder, die Schulbildung wollen. er ist für die verängstigten Kinder, die Frieden wollen. Er ist für die stimmlosen Kinder, die Wandel wollen. Ich stehe hier für ihre Rechte, um für sie die Stimme zu erheben. Es geht nicht darum, sie zu bemitleiden, es geht darum zu handeln”, sagte Malala.

Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai teilen sich die mit acht Millionen schwedischen Kronen (rund 860.000 Euro) dotierte Auszeichnung. Sie seinen genau die Menschen, die Alfred Nobel in seinem Letzten Willen “Friedenschampions” nenne, sagte der Vorsitzende des Nobelkomitees, Thorbjørn Jagland.