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CIA-Folterbericht: Kritik an Kritik

Während die vom US-Senat veröffentlichen Foltermethoden der CIA weltweit verurteilt werden, rechtfertigt einer ihrer Architekten das Vorgehen weiter

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CIA-Folterbericht: Kritik an Kritik

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Während die vom US-Senat veröffentlichen Foltermethoden der CIA weltweit verurteilt werden, rechtfertigt einer ihrer Architekten das Vorgehen weiter. Auch wenn die Folter dem vorgelegten Bericht zu Folge keine brauchbaren Erkenntnisse lieferte – Militärpsychologe Dr. James Mitchell erklärt in einem Interview mit “VICE News”, dass eher der Einsatz von Drohnen überdacht werden sollte.

Meinung

Es ist mir völlig unverständlich, dass es schlecht sein soll, Khalid Sheikh Mohammed zu ohrfeigen, aber eine Hellfire Rakete auf ein Familienpicknick zu werfen und ihre Kinder zu töten, die Oma und jeden zu töten, das ist OK.

“Es ist mir völlig unverständlich, dass es schlecht sein soll, Khalid Sheikh Mohammed zu ohrfeigen, aber eine Hellfire Rakete auf ein Familienpicknick zu werfen und ihre Kinder zu töten, die Oma und jeden zu töten, das ist OK. Einer der Gründe warum, ist: Was ist mit den Kollateralschäden? Und der andere ist: Wenn man sie umbringt, kann man sie nicht befragen”, sagte dr. Mitchell.

Der US-Geheimdienst räumte nach den detaillierten Foltervorwürfen unterdessen Fehler und Mängel ein. Zugleich beharrte CIA-Chef John Brennan jedoch darauf, dass die “harschen Verhörmethoden” geholfen hätten, Anschlagspläne zu vereiteln und Menschenleben zu retten. Es treffe nicht zu, dass die CIA die Regierung über ihr Vorgehen getäuscht habe.