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Pilgerfest "Arbain": Millionen Schiiten trotzen Terrorgefahr in Kerbela

Inmitten hoher Anschlagsgefahr durch sunnitische Extremisten bereiten sich Millionen Schiiten in der irakischen Stadt Kerbela auf den Trauertag

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Pilgerfest "Arbain": Millionen Schiiten trotzen Terrorgefahr in Kerbela

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Inmitten hoher Anschlagsgefahr durch sunnitische Extremisten bereiten sich Millionen Schiiten in der irakischen Stadt Kerbela auf den Trauertag “Arbain” vor.

Meinung

Die irakische Botschaft im Iran musste die Visa-Vergabe wegen des Andrangs einstellen

Mehr als 16 Millionen schiitische Pilger sind laut Medienberichten bereits für das am Samstag stattfindende Fest eingetroffen. Darunter auch zahlreiche iranische Gläubige wie Jamal Ghaffar:

“Vor Beginn der Vorbereitungen für das Arbain-Fest hat die IS-Miliz erklärt, dass Iraner nicht nach Kerbela kommen werden. Gerade deshalb haben sich besonders viele Iraner auf den Weg gemacht. Viel mehr als in den Vorjahren. Die irakische Botschaft im Iran musste die Visa-Vergabe wegen des Andrangs einstellen. Die Grenze zum Irak haben fast hundert Mal so viele Menschen überquert wie in den vergangenen Jahren.”

Das irakische Verteidigungsministerium erhöhte nach eigenen Angaben seine Sicherheitsvorkehrungen in der rund 80 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt.

Laut eines lokalen Polizeisprechers wurde ein Einwohner Kerbelas am Freitag durch den Einschlag einer Rakete aus einem umkämpften Gebiet nördlich der Stadt getötet.

Sunnitische Extremisten nutzten die Versammlung von Millionen von Schiiten in der Vergangenheit oft für Anschläge. 2007 etwa wurden in Kerbela 42 Menschen bei einem Selbstmordattentat getötet.