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UN-Klimakonferenz: Viele Fragen ungelöst

Die UN-Klimakonferenz geht heute offiziell zu Ende. Nach wie vor sind viele der Fragen, denen sich die Teilnehmer in Perus Hauptstadt Lima stellen

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UN-Klimakonferenz: Viele Fragen ungelöst

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Die UN-Klimakonferenz geht heute offiziell zu Ende. Nach wie vor sind viele der Fragen, denen sich die Teilnehmer in Perus Hauptstadt Lima stellen, ungelöst. Daher könnte die Konferenz bis Samstag weitergehen. Unklar ist zum Beispiel, welche nationalen Beiträge die einzelnen Staaten zum Klimaschutz leisten wollen.

Meinung

Die Zeit läuft uns davon!

US-Außenminister John Kerry sagte: “Jede Nation muss ihren Teil beisteuern, wenn wir diesen Test bestehen wollen. Und nur die Staaten, die auf diese Bedrohung reagieren, haben die legitime Berechtigung, eine Führungsrolle und globale Verantwortung zu übernehmen. Und ja: Eine große, entwickelte Nation, die bei der Führung nicht hilft, ist Teil des Problems.”

Ein Weltklimaabkommen Ende 2015 in Paris sei eine “dringende Notwendigkeit”, so Kerry. Die Industriestaaten müssten den schwachen Staaten helfen. Aber über 50 Prozent der Treibhausgase kämen aus Entwicklungsländern. Notwendig sei deshalb eine globale Lösung. “Tatsache ist, die Zeit läuft uns davon”, so Kerry. Das Zeitfenster, um den Klimawandel aufzuhalten, schließe sich schnell.

Frankreichs Außenminister Laurent Fabius wird der Konferenz in Paris vorsitzen, er betonte, der Kampf gegen den Klimawandel sei mehr als eine reine Regierungsangelegenheit.

Vor dem Konferenzzentrum demonstrierten Umweltaktivisten für ein ernsthaftes Vorgehen gegen den Klimawandel. Mit Rechnungszetteln machten sie auf die Kosten der Erderwärmung aufmerksam.