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Obama verteidigt Kuba-Politik

In der letzten Pressekonferenz vor seinem Weihnachtsurlaub hat US-Präsident Barack Obama noch einmal die Öffnung Richtung Kuba kommentiert. Er

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Obama verteidigt Kuba-Politik

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In der letzten Pressekonferenz vor seinem Weihnachtsurlaub hat US-Präsident Barack Obama noch einmal die Öffnung Richtung Kuba kommentiert. Er schloss aus, dass es in naher Zukunft einen amerikanischen Staatsbesuch in dem kommunistisch geführten Karibikstaat geben werde. Auch ein schnellles Ende des Handelsembargos stellte er nicht in Aussicht, denn: “Dies ist ein Regime, das sein Volk unterdrückt. Wie gesagt erwarte ich nicht, dass sich das über Nacht ändert. Aber ich bin einfach überzeugt, dass man nach fünfzig Jahren ohne erwünschtes Ergebnis womöglich etwas anderes probieren sollte, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.”

Meinung

Ich bin einfach überzeugt, dass man nach fünfzig Jahren ohne erwünschtes Ergebnis womöglich etwas anderes probieren sollte, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.

Auch auf die Rassenunruhen im eigenen Land nahm Obama bezug. Die jüngsten Vorfälle in Ferguson und New York würden das Bewusstsein für die existierende Rassendiskriminierung in den USA schärfen. Weiter erklärte er dazu: “Dies sind keine neuen Phänomene. Sie treten jetzt nur an die Oberfläche. Das liegt auch daran, dass es heute möglich ist Dinge zu filmen, die früher nur als Geschichten kursierten. Heute können die Menschen sich selbst ein Bild machen. Fest steht, dass man die Probleme nicht löst, indem man sie totschweigt.” Nach der Pressekonferenz reiste der Präsident mit seiner Familie für zwei Wochen nach Hawaii, wo er geboren wurde.