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Raul Castro fordert Respekt für politisches System Kubas

Kubas Präsident Raul Castro hat von den USA gefordert, die kommunistische Führung seines Landes zu akzeptieren. Das sozialistische Kuba sei bereit

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Kubas Präsident Raul Castro hat von den USA gefordert, die kommunistische Führung seines Landes zu akzeptieren. Das sozialistische Kuba sei bereit, konstruktiv und auf Augenhöhe mit den USA zu verhandeln, sagte der 83-jährige Castro. Sein Land gebe aber seine Prinzipien nicht auf. “Genau wie wir niemals verlangt haben, dass die USA ihr politisches System verändern, fordern wir Respekt für unseres,” sagte Castro und warnte auch vor Gegenwind seitens amerikanischer Exilkubaner: “Wir nehmen die herbe Kritik zur Kenntnis, die Präsident Obama für seine Ankündigungen einstecken musste. Kritik von Kräften, die gegen eine Normalisierung der beziehungen zu Kuba sind.”
Während ein Großteil der jungen Exilkubaner die Entwicklung begrüßt, ist die große Exilgemeinde in Miami erbost über die neue Kubapolitik Obamas.
So sagte Ninoska Perez Castellon von Radio Mambi bei einer Protestkundgebung in Miami:“Was jetzt geschieht, ist nichts weiter als ein Einknicken dieser Regierung, das die Demokratisierung Kubas verhindert. Sie macht Zugeständnisse an eine Diktatur, die sich gegen Veränderungen sperrt.”
Die ideologisch gegensätzlichen Regierungen Kubas und der USA hatten am Mittwoch überraschend angekündigt, ihre diplomatischen Beziehungen nach mehr als 50 Jahren Eiszeit wieder zu beleben.