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Importverbot: Lukaschenko verpasst Putin einen Seitenhieb

Bei den Gesprächen zu der geplanten “Eurasischen Wirtschaftsunion” hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko Russland wegen eines

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Importverbot: Lukaschenko verpasst Putin einen Seitenhieb

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Bei den Gesprächen zu der geplanten “Eurasischen Wirtschaftsunion” hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko Russland wegen eines Importverbots auf Lebensmittel aus seinem Land scharf kritisiert.
Vor versammelter Presse und auch zum Erstaunen der anderen Staatschefs sagte Lukaschenko wörtlich, dass Russlands Landwirtschaftshüter die Einfuhr von Gütern weißrussischer Unternehmen in die Russische Förderation eingeschränkt hätten.

“Im Widerspruch zu allen internationalen Regeln stehen wir außerdem vor einer Transitsperre durch unser Land”, so Lukaschenko. “Das wurde einseitig festgelegt, ohne jegliche Rücksprache, vorbei an der Eurasischen Wirtschaftskommission, und – wie wir heute erfahren haben – ohne Wladimir Putins Zustimmung”, provozierte Lukaschenko, der als letzter Diktator Europas bezeichnet wird.

Weißrussland hatte zunächst vom russischen Boykott auf Lebensmittel aus der EU profitiert, indem es selbst seine Importe aus der EU erhöhte und die Waren dann nach Russland weiterverkaufte. In der Folge verhängten russische Behörden auch ein Importverbot für in Weißrussland produzierte Produkte wie Milch und Fleisch. Begründet wurde dies mit Gesundheitsbedenken.