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Erneut tödliche Polizeischüsse auf Jugendlichen - "Wir sind anders als Ferguson"


USA

Erneut tödliche Polizeischüsse auf Jugendlichen - "Wir sind anders als Ferguson"

Nach den erneuten tödlichen Schüssen eines US-Polizisten auf einen schwarzen Jugendlichen geht die Polizei in diesem Fall von einem berechtigten Vorgehen des weißen Polizisten aus.

Auch der Bürgermeister der betroffenen Stadt Berkeley, Theodore Hoskins, vermutet dies. Das Ereignis könne nicht mit dem Tod von Michael Brown in Ferguson verglichen werden. “Ich konnte mir die Aufnahmen des Vorfalls ansehen. Und zu sehen war nicht das, was die Leute schildern”, sagte er bei einer Pressekonferenz. “Auf den Polizisten wurde eine Waffe gerichtet – noch bevor er selbst schoss. Aber die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, erst danach können wir Position beziehen.”

Nach den Schüssen versammelten sich rund 300 Demonstranten in der Nähe des Tatorts, einer Tankstelle, und gerieten mit der Polizei aneinander. Diese setzte Pfefferspray ein.

Berkeley ist ein Vorort von St. Louis und nur wenige Kilometer von Ferguson entfernt, wo ein weißer Polizist im August den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen Michael Brown erschossen hatte.

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